Arabersporttag 2016


von Odette Gerber


Mit viel Überredungskunst brachte mich Lea soweit, dass ich mich mit Kailash an die Arabersporttage anmeldete. Lea selber wollte mit Zaphira gleich an drei Prüfungen starten - Caprilli, Bodenarbeit und Reiterspiele. Ich selber begnügte mich fürs erste mit Bodenarbeit und den Reiterspielen.

So packten wir unsere beiden Pferde am Morgen des 28. August in den Anhänger. Obwohl die beiden noch nie zusammen im Anhänger gefahren sind, freuten sie sich sichtlich über die Begleitung. Die Fahrt nach Frauenfeld meisterten die beiden sehr gut, obwohl es bereits am Morgen sehr warm war. In Frauenfeld angekommen, befreiten wir unsere Pferde deshalb rasch aus dem stickigen Anhänger.

Wir Sattelten unsere Pferde und ich begleitete Lea auf den Abreitplatz, wo sie und Zaphira sich auf den Caprilli-Test vorbereiteten. Ich nutzte die Gelegenheit für ein paar Aufmerksamkeitsübungen und liess das Geschehen rund um den Platz auf Kailash wirken. Da der Caprilli-Test und die Reiterspiele zur gleichen Zeit auf zwei verschiedenen Plätzen stattfanden, musste Lea auf zwei Hochzeiten tanzen. Mit etwas Organisation gelang aber auch das. Nach dem Warmreiten für den Caprilli-Test wechselten wir gemeinsam in die Halle um den Parcour der Reiterspiele zu besichtigen. Lea startete schliesslich als eine der ersten an den Reiterspielen und wechselte nach ihrem Auftritt sofort den Platz um den Caprilli-Test nicht zu verpassen.

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Wanderritt nach Weiach


von Lea Rohner

Wir hätten wohl keine heisseren Tage auswählen können, aber was solls, wir haben ja Wüstenrenner. So ritten meine Cousine Johanna mit Zaphira und ich mit Kosir am 6. August los Richtung Weiach auf der blauen Strecke der SM, einfach in verkehrter Richtung. Und wir haben den vermutlich schönsten Weg des gesamten Lägernrittes gefunden. Es hat viele schöne wege, vor allem auf dieser Runde, aber an diesen Weg kommt wohl nichts heran… Man meint man könnte in Kanada sein. Beide Pferde liefen wunderbar, trotz der unglaublichen Hitze, waren aber dann auch froh, den Esterhof, wo das Aussenvet an der SM sein wird zu erreichen, wo uns Zaphiras Halbschwester sofort begrüsste. Nach einer kalten Dusche für die Pferde kühlten wir uns mit einem Eis und einem Bad im Dorfbrunnen… Wir durften gleich über den Boxen im Strohlager schlafen und Zafi weckte uns mit gelegentlichem Quitschen, aber irgendwann war sie dann wohl doch auch Müde. Am nächsten Morgen ritten wir um ca. halb 9 weiter in Richtung Kleindöttingen. Immer dem GPS nach. Da hatte es leider weniger Wald und wir waren heilfroh, dass wir etwas weniger Kilometer geplant hatten als am Vortag. In Kleindöttingen war es auch in den Boxen noch sehr heiss und so gingen wir nachdem wir beide eine kalte Dusche genossen hatten noch lange Grasen mit den zwei Läufern, direkt am Wasser bis die Temperatur etwas sank.  Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf den Weg zurück nach Steinmaur. Um den Pferden und uns einen weiteren laaangen Hitzetag zu ersparen machten wir nur kurze Stopps und so waren wir nach 28 km schon um 3 Uhr zurück in Steinmaur. Beide Pferde genossen die anschliessende Dusche wieder sichtlich!

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Wanderritt nach Marthalen am 9./10. Mai 2015


von Alexandra Vogel

Am Samstagmorgen um halb Zehn war Treffpunkt in Steinmaur, wobei der Ort nicht so ganz klar war und es eine viertel Stunde dauerte, bis wirklich alle am selben Punkt waren. Mit dabei waren Annina mit Rubina, Lea mit Zaphira, Randa mit Monday, Sandra mit Kosir und Alexandra mit Frieda.

Der Rest des Teams musste zu Hause bleiben, wegen Krankheit oder momentan nicht reitbaren Pferden…

Die Wetteraussichten waren besser als zuvor erwartet, ein bisschen Regen war angesagt, wovon wir aber nie was spürten, die Regenkleider blieben in den Satteltaschen.

Lea hatte die vorherige Nacht mit Programmieren ihres GPS verbracht, was sich sehr gelohnt hat. Zügigen Schrittes ging’s los Richtung Flughafen unter den landenden Fliegern durch, nach Bachenbülach, wo uns Lea super durch die Quartiere lotste, langsam die Steigung rauf nach Nussbaumen. Dort gab’s Mittagspause, die Pferde mampften im Chor und die Reiter stimmten hungrig ein. Bald brachen wir wieder auf, runter nach Rorbas. Leider meldete Leas GPS die Baustellen nicht, weshalb wir gut 200m in die falsche Richtung auf einer Einbahnstrasse hetzen mussten, immer parat zum Ausweichen, wenn wieder ein Auto entgegen kam. Wir überlebten einmal mehr und erstiegen mit unseren Vierbeinern den Irchel mit kurzem Halt vor dem Schloss. Lea führte uns zuverlässig durch kleine Adventure-Wege und bald kamen wir auf die Galopp-Runde, juhui!

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Patrouillenritt in Weiach


von Lea Rohner

Etwas Abwechslung tut immer gut. Wieso also nicht wieder mal einen Patrouillenritt machen mit den Distanzpferden?

Immer am 1. Mai findet in Weiach (da wo auch das Aussenvet an der SM sein wird) ein Patrouillenritt statt. Geplant wären Shahin und Zaphira mit Annina und Lea gewesen. Da aber sowohl Annina als auch Shahin nicht mitkommen konnten sprang für Annina kurzfristig meine Cousine Anja ein, welche Zaphira ritt, und ich durfte Rubina mitnehmen. Beide waren voll gelassen am Start und unterwegs war Zaphira trotz ununterbrochenem Regen brav wie immer und auch Rubina nahm sich ausserordentlich zusammen. Wenn vor ihr ein Paar wegtrabte juckte es sie zwar gewaltig diese einzuholen, aber wenn sie dann einen Posten lösen musste machte sie das absolut genial! Sofort hat sie durchschaut was die jeweilige Aufgabe war und alles ganz schnell gelöst. Egal ob sie durch Ballongassen traben mussten, durch tiefen Sumpf waten oder einfach stillstehen mussten. Sie arbeiteten freudig mit.  Zaphira hat den 4 stündigen Ritt mit ungewohntem Jockey ebenfalls tip top gemeistert und einmal mehr bewiesen wie mutig sie schon ist. Am Ende wurden de zwei ‚gestörten Araber‘ sogar 10. Von mehr als 50 Paaren. Siewissen sich also durchaus auch an einem Patrouillenritt zu benehmen. Und zudem hatte ich schon mal einen Einblick in die Strecke vom Lägern und noch den ein oder anderen schönen Weg gefunden, den wir hoffentlich einbauen können.

Bike and Ride


von Odette Gerber

Ich habe meine Distanzritte und Michi hat seine Bikerennen. Wieso das ganze nicht mal miteinander verbinden? Das war unser Gedanke, als wir uns an unser erstes "Bike and Ride" anmeldeten. Katinka schloss sich unserer Idee mutig an und verliess sich darauf, dass wir ihr einen "nicht ambitionierten" Biker auftreiben. Michi fand den "unambitionierten" Biker in Ramon, der fleissig am trainieren für die "Züri Metzgete" ist und mit dem Fahrrad bereits von Zürich nach Peking gefahren ist.

Das "Bike and Ride" bestand aus zwei Disziplinen. Als erstes musste ein kleiner Gymkhana-Teil bewältigt werden. Neben einem Hindernisparcour mit Spielzeugauto an der Leine und einem Mohrenkopfessen, das Katinka nicht so gut bekam, mussten auch noch Fragen zum Thema Bike und Pferd beantwortet werden. Nach dem Gymkhana-Teil ging es dann auf einen 12 km langen Ausritt ins Gelände. Die Gangart war vorgegeben und dank der vielen Schrittabschnitte waren unsere Distanzpferde eindeutig im Vorteil.

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